BINT Newsletter 1 | 26
2026 wird hoffentlich ein Jahr mit viel konkreten, nützlichen Fortschritten in der digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens. Hier erste News dazu; weitere folgen schon sehr bald:
CoMed26 – Medikation gemeinsam gestalten
In CoMed26 werden die neuesten Erkenntnisse der vernetzten eMedikation (vernetzte Prozesse, neue Kommunikationsmittel) in der Praxis ausprobiert und vorgezeigt; unter Beobachtung eines Beirats und der Nutzenmessung durch eine Masterarbeit der ETH, Bereich Pharmacie. Teilnehmen werden Hausarztpraxen, Spitäler, Apotheken, Spitex sowie integrierte Versorgungsnetze, die den Medikationsprozess im Versorgungsalltag über Institutionsgrenzen hinweg gemeinsam weiterentwickeln möchten. Im Fokus stehen die interprofessionelle Abstimmung sowie die kontinuierliche Nachführung der Medikation gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten. Der Einstieg ist bewusst niederschwellig gestaltet und fügt sich in bestehende Strukturen ein. Haben Sie Interesse? Prospekt herunterladen und Teilnahme an CoMed26.
Erkenntnisse aus der Interviewreihe 2025 zu PPP in der Digitalisierung des Gesundheitswesens; nächste Stufe in 2026
Aus unserer Interviewreihe 2025 kristallisierte sich klare Substanz heraus. Sie ist hier zu lesen: Synthese dieser Interviewreihe (BINT). Alle Einzelinterviews sind in Clinicum, auf Youtube und auf Spotify verfügbar:
Effizienz statt Besitz – was das Gesundheitswesen wirklich weiterbringt – Felix Schneuwly (comparis.ch)
Public-Private Power – Kooperation als Fortschrittsmotor – Prof. Dr. Alfred Angerer (ZHAW)
Pflege digital stärken – durch Daten, Vernetzung, Prävention – Vanessa Slongo (Oase Health Solutions)
Managed Care wirkt – Digitalisierung hinkt hinterher – Thomas Gadient (iNOCARE)
Patient:innen im Zentrum – digitale Transformation braucht Beteiligung – Susanne Gedamke (SPO)
Klartext zu Haltung und Anreizen – Dr. Bettina Balmer (FDP, Nationalrätin und Kinderchirurgin)
Nachdem klar ist, was zu tun wäre, fokussieren 2026 wir auf Interviews mit umsetzenden PPP-Projekte und deren Wirkung in der Praxis. Haben Sie eine Perspektive dazu? Kontaktieren Sie Zoltan Lerant – wir freuen uns darauf.
EPD-Plattform mit erster AGOV/Swiyu-Integration
e-ID ist wesentliche Grundlage für digitale Vernetzung. Wenn die nationale e-ID eingeführt ist, braucht es keine spezielle Personen-IDs für den Gesundheitsbereich mehr. BINT konnte am letzten Projectathon die Integration des AGOV gemeinsam mit Swiyu – der Wallet-App für die eidgenössische e-ID – ins EPD/EGD präsentieren. Das erhöht die Sicherheit und vereinfacht den Zugang für Patientinnen und Patienten.
Schon bald wieder weitere News zum vernetzten Geseundheitswesen. Herzliche Grüsse aus Winterthur!